Das Team

Christin Binde

„Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit“ – Erasmus von Rotterdam

Moin, ich bin die Christin von Zeitgeist der Inklusion. Ich bin im März 1989 im wunderschönen Spreewald geboren und aufgewachsen. Nach vielen (sehr vielen) Ortswechseln, verschlug es mich in den kühlen Norden. Um genau zu sein nach Vorpommern – Greifswald, wo ich mit meinem wundervollen Sohn (*2017) lebe.

Der berufliche Weg in die persönliche Assistenz war für mich keinesfalls vorhersehbar. So habe ich doch mein ganzes Leben ausschließlich mit Tieren zusammen gearbeitet. Pferde, um genau zu sein. Meine größte Liebe neben der Musik (und natürlich meinem Sohn). Aus verschiedenen Gründen musste ein Berufswechsel her und es war niemand geringeres als Katrin, die mich in die Assistenz vermittelte. Niemals hätte ich gedacht, so dicht mit Menschen zusammen zuarbeiten (bisher waren es ja auch nur die Tiere und die konnten mir nicht widersprechen).

Anders als gedacht, fand ich mich in der Assistenz wieder. Begonnen im Jahr 2015, mit vielen Hürden und doppelt so vielen Lernprozessen, liebe ich diesen Beruf heute umso mehr.
Gerade der Blick „hinter die Kulissen“ hat mich dazu motiviert diesen Podcast mit Katrin umzusetzen, aus dem Blickwinkel der Assistentin über Inklusion zu sprechen. Und nicht nur zu sprechen, sondern auch mit jedem von euch, die Welt ein klein wenig zu bewegen.

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Katrin Behr

„Jeder ist ein Genie. Aber wenn du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben lang denken, er sei dumm.“ – Albert Einstein

Hallöchen, ich bin die Katrin von Zeitgeist der Inklusion. Ich bin geboren in einer stürmischen Herbstnacht ’88 und aufgewachsen im Osten von Berlin. Als winziger Dreikäsehoch verschlief ich den Mauerfall, doch trotz dessen berührt mich dieser noch immer und führt mich durchs Leben.​

Rückblickend betrachtet war der Weg in die Assistenz eine logische Fügung meines Lebens. Doch das sollte mir erst wesentlich später bewusst werden. Als junge Jugendliche fuhr ich in den Sommerferien in ein Ferienlager, was Kinder mit körperlicher und geistiger Behinderung und Kinder ohne Behinderung zusammenbrachte und damit eine gewisse Normalität herstellte. Es waren prägende Erfahrungen, die ich dort vom Leben erhielt. Immer wieder auf meinem persönlichen Weg kam ich mit einer sogenannten ‚Randgruppe‘ in Berührung. Die Sensibilität für dieses wichtige Thema kam schleichend, aber ziemlich bewusst. So überraschte es auch nicht sonderlich, dass ich meine Assistenznehmerin im privaten Rahmen 2014 kennenlernte und daraus schließlich ein erfolgreiches Arbeitsverhältnis entstand, was bis heute Bestand hat. Es war und ist noch immer eine aufregende Reise, die wir jeden Tag zusammen meistern!

Gesellschaftliche ‚Randgruppen‘ gehören nicht an den Rand der Gemeinschaft, sondern genau in die Mitte. Aus diesem Grund möchte ich mit Christin diesen Podcast machen, weil eine Aufklärung das A und O ist – besonders zu diesen Zeiten, sollten wir als eine Einheit zusammenstehen. Denn das, was uns anders macht, macht uns besonders!

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Jessica Berdin & Sohn

Immer das Positive im Negativen sehen!

Malzeit… ichb in Jessica, geboren 1976 in der Muddastadt. Seit 2013 bin ich Mama eines Sohnes, den ich seit 2015 erfolgreich alleine großziehe. Ich bin ein sogenanntes Schaustellerkind, was wahrscheinlich meine Liebe zum Rummel & zu Freizeitparks erklärt.

Chrissy, Katrin und mich verbindet nun mehr seit 2018 eine tiefe Freundschaft, die ich nicht mehr missen mag. Am Anfang hätte nicht einer von uns 3en daran gedacht, dass wir einander einmal so wichtig werden.

Als die beiden mit der Idee des Podcasts an mich herantraten, war für mich sofort klar, dass ich diese tolle Idee so gut wie möglich unterstützen mag. Tja, gesagt getan und so bin ich nun mit an Board und für die Transkription zuständig.

Inklusion ist aus meiner Sicht ein Thema was uns alles etwas angeht und auch ein Stückweit ein jeden betrifft. Wer kann den Begriff „Anders sein“ definieren und wann oder warum ist man angeblich „anders“? Genau aus diesem Grund ist es um so wichtiger alle aus ihren Schneckenhäusern rauszuholen und für das Thema Inklusion mehr zu sensibilisieren.

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Antonia Gardemann

Hallo, ich bin Antonia und bin im Hintergrund von Zeitgeist der Inklusion als „Assistentin“ zuständig. Geboren bin ich 1993 zwischen dem wunderschönen Niederrhein und dem bekannten Ruhrpott.

Meine Leidenschaft sind die Pferde (dies teile ich übrigens mit meiner Tochter [2 Jahre]), unter anderem trainiere ich die Stute Cessedy Cayenne (Züchter und Besitzer: Christin, die ihr ja alle kennt).

Besonders zu erwähnen im Reitsport gibt es eigentlich keine Inklusion, denn wir alle haben schließlich dieselbe Leidenschaft: die Pferde. Für die Pferde sind wir alle gleich und auf einem Pferd sind wir frei von all unseren Problem und Einschränkungen.

Warum mir das Projekt so am Herzen liegt? Ganz einfach, ich war in einem Kindergarten der Lebenshilfe und wurde schon früh auf das Thema Inklusion aufmerksam gemacht.

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Steffi Mierke

Hallo, ich bin Steffi, geboren im wohl stärksten Geburtenjahr 1979 in Ueckermünde, heute lebe ich im Landkreis Vorpommern Greifswald im wohl schönsten Bundesland.

Ich bin gelernte Tierarzthelferin und habe daher ein ausgeprägtes „ Helfersyndrom „ für Mensch und Tier, anders als bei meinem Sohn Til, der 2016 mit dem Cornelia de Lange Syndrom geboren wurde.
Mit dem Thema Inklusion habe ich mich bis dato nie beschäftigt, seitdem Til geboren ist und die Realität in der Gesellschaft oft nur Schein war, fing ich an mich in alle Richtungen mit dem Thema Inklusion auseinanderzusetzen.
Ich unterstütze Vereine wie den Cornelia de Lange Syndrom Arbeitskreis e.V. & den Verein zur Förderung sehgeschädigter Kinder & Jugendlicher in MV e.V. Neukloster.

Ich erinnere mich, vor langer Zeit sagte ich einmal zu Christin „ wenn du Hilfe brauchst, gib mir ein Zeichen „…
Und so fügt sich zusammen was zusammengehört!

Die Menschen nur an einer Ecke des Kreises zu empfangen, reicht uns nicht. Wir stellen nun an jede Ecke des Kreises jemanden, damit wirklich jeder aufgefangen wird.

Ich erhoffe mir durch die ehrenamtliche Arbeit ein wachsendes Interesse an Inklusion, sei es durch Aufklärung oder durch die Öffentlichkeitsarbeit, ich wünsche mir, dass all die Menschen mit uns an einem Strang ziehen und aus dem „ Dunklen Grau „ ein „ Helles Gelb „ wird.

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